Philosophe
In der Zukunftswerkstatt MARIPOSA sollen einflußreiche Menschen aus Wirtschaft und Politik zusammentreffen mit Wissenschaftlern, Querdenkern und Künstlern, um für eine begrenzte Zeit zu diskutieren, zu forschen, zu arbeiten und Kontakte zu pflegen, damit die Ergebnisse dieser Begegnungen anschließend auch an den jeweiligen institutionellen Wirkungsstätten positiv umgesetzt werden können. MARIPOSA geht auf Impulse der bildenden Kunst zurück und ist daher rein optisch sofort als Stätte ästhetischer Zielsetzungen erkennbar. Die Schönheit eines von Künstlern gestalteten Ortes beflügelt nicht nur die Empfindungen, sondern auch das Denken.
Leonardo da Vinci schrieb einst: "Die Erkenntnis, die nicht durch die Sinne gegangen ist, kann keine andere Wahrheit erzeugen, als eine schädliche."
Wir stehen am Beginn eines neuen Jahrtausends, in dem Ratio und Intuition sich verschwistern, unsere linearen Denkstrukturen sich vernetzen müssen. Wir begreifen allmählich, daß alles miteinander in unauflöslicher Verbindung steht, daß jeder von jedem abhängig ist. Wir beginnen zu erkennen, daß unser Lebensraum begrenzt und die Vorräte der Erde nicht unerschöpflich sind. Immer deutlicher zeichnet sich ab, daß wir dem Entwicklungssprung der vergangenen Jahrzehnte, ausgelöst durch weitgehende Spezialisierung in allen Bereichen, nicht gewachsen sind; Frustration, Abstumpfen der Sinne und seelische Verödung sind das Ergebnis. Die Probleme drängen. Klimakatastrophen, Umweltzerstörung, Überbevölkerung und Rückfall in nationalistische Egoismen, statt deren endgültiger Überwindung, lassen wenig Hoffnung für die Zukunft. Selten sind rationale, noch seltener gar ästhetische Kategorien bestimmend, wodurch das Bild unserer Zeit noch düsterer gerät. Gewaltzunahme und Drogenmißbrauch sind unübersehbare Alarmzeichen.
Die Probleme sind keineswegs neu. An Warnungen hat es so wenig gefehlt wie an Versuchen, die Fehlentwicklungen zu steuern. Doch Entscheidendes konnten die vielen Tagungen, Kongresse und Symposien nicht bewirken. Die Experten bleiben bei solchen Gelegenheiten meist unter sich. Die gewohnten Denkschienen werden kaum verlassen. Zu große Gruppen, sterile Tagungs-atmosphäre und knapp bemessener Zeitrahmen machen schöpferisches Entfalten nahezu unmöglich.
Eine Begegnung mit Menschen aus den verschiedensten Wirkungskreisen mit entsprechend anderen Erfahrungen und unterschiedlichen Denkstrukturen könnte neue Impulse vermitteln. Würde die Begegnung nicht unter Zeitdruck und nicht nach streng geregeltem Tagungsplan ablaufen, wäre die Chance, zu neuen Einsichten zu gelangen, wesentlich größer. Würde die Begegnung gar in einer Umgebung vor sich gehen, die auf Grund ihres ungewöhnlichen Charakters ein ebenso ungewöhnliches Denken geradezu provoziert, könnten sich vielleicht Problemlösungen erarbeiten lassen, die bisher noch außerhalb des Denkbaren liegen.
Solch anregende Begegnungsstätte ist MARIPOSA. Befreit von Alltagsproblemen und Sachzwängen kann dort der Wirtschaftsmanager mit dem Friedensforscher, der Literat mit dem Physiker, der Mediziner mit dem Maler, der Bildhauer mit dem Politiker, der Filmemacher mit dem Philosophen und der Musiker mit dem Ökologen ins Gespräch kommen. Bei einem mehrtägigen Aufenthalt ändern sich dabei nicht nur Ansichten und ganz neue Einstellungen entstehen, sondern finden auch ihren Niederschlag in gemeinsam erarbeiteten Projekten. Filme oder Publikationen, innovative pädagogische Konzepte, Strategien zur Verwirklichung naturverträglicher Lebens-weisen, Darstellungen gewaltfreier Konfliktlösung im Rahmen neuer Theaterformen oder Beiträge zur Schaffung ästhetischer Strukturen im 21. Jahrhundert.
Zweifellos muß MARIPOSA durch die Medien Begleitung finden, damit sich die neuen Vorstellungen verbreiten lassen. Doch ebenso wesentlich sind die Einzelpersonen, die mit geändertem Bewußtsein aus MARIPOSA an ihre Wirkungsstätte zurückkehren und dort manches Problem anders anpacken werden.
Eine Utopie nur?
Utopisch bedeutet so viel wie schwärmerisch, unerfüllbar. Doch was am Ende des Jahres 1989 in einigen Ländern des ehemaligen Ostblocks Realität war, wäre noch zu Beginn desselben Jahres ohne weiteres als utopisch bezeichnet worden, hätte das jemand zu prophezeien gewagt. Utopien können also mehr sein als nur schwärmerische Wunschvorstellungen, Hirngespinste gar. Sie können Ziel sein und dabei Wirklichkeit werden. MARIPOSA ist in diesem Sinne eine Utopie. Kaum jemand kann ernstlich bezweifeln, daß Reformen auf allen Gebieten notwendig sind und zwar nicht nur europaweit, weltweit aber zuvorderst bei den allseits beneideten noch wohlhabenden Nationen.
Wohl ist es einfacher, in Unfreiheit und materieller Bedrängnis Utopien zu entwickeln als in Freiheit und sattem Wohlstand. Doch lohnt es sich, ohne Utopien überhaupt zu leben? Ist ständige Mehrung des Wohlstandes ein Ziel, das allein unser Leben lebenswert macht? Besteht da nicht ständig die Gefahr, daß gefährliche Ideologien das Fehlen wirklicher Utopien zu ersetzen suchen? Warum sollen wir nicht die längst fällige Humanisierung unserer Welt zum großen Menschheitsziel erklären? Wenn wir die derzeitige Periode internationaler Umwälzungen nicht auch hierfür nützen, wird es zu spät sein. - Dazu sind Utopien als Impulse unabdingbar. MARIPOSA ist als eine derartige Impuls-Station gedacht. Ihrer auf realisierbare Utopien gerichteten Funktion entsprechend, ist das Kulturprojekt MARIPOSA selbst bereits eine realisierte Utopie.
Kunst als Mitte und Mittler
Die Initiative zu MARIPOSA kommt von Seiten der Kunst. Kunst und Ästhetik, gestalteter Raum spielen dort die zentrale Rolle. Das ist weder so anmaßend noch so utopisch, wie der häufig geäußerte Spott „Glaubt Ihr, mit Kunst diese Welt retten zu können?“ es nahelegen möchte. Für die Kunst wird hier nicht eine Führungsrolle reklamiert. Eher soll sie der Katalysator sein, der aus Expertenstreit und Gelehrtendiskussion neue Einsichten freisetzen und ihnen zur Wirkung verhelfen kann. Kunst und aus dem Genius Loci erstandene Gestaltung schaffen auf MARIPOSA nicht allein eine förderliche Atmosphäre, sondern regen zu ungewohnten Perspektiven, zur Zusammenschau, vor allem auch zum Anzweifeln dessen an, was gemeinhin als unumstößliche Realität betrachtet wird. Schönheit und Kunst stehen hier für eine Weitsicht ohne alle Einschränkungen und für entsprechende Problemlösungen fernab jener „Sachzwänge“, die sei es aus Bequemlichkeit, Feigheit oder egoistischem Gewinnstreben stets dann vorgeschoben werden, wenn es gälte, vernunftmäßig und phantasievoll zu handeln.
Darin einen Mißbrauch von Kunst zu ihr wesensfremden Zwecken sehen zu wollen, ist weit gefehlt. Zum einen kann auch die Kunst selbst von ihrer Mittlerrolle profitieren, kann neue Anregungen und Impulse empfangen, zum anderen kehrt sie im Grunde genommen lediglich zurück in überlieferte gesellschaftliche Positionen, kann ihre merkantile Desorientierung ebenso überwinden wie die mißverstandene Rolle ihrer Urheber.
Zu Beginn des Projektes, das als „ATLANTIS-Projekt“ weltweit für Aufsehen gesorgt hat vor allem wohl wegen der heftig umstrittenen Krier’schen „Polis“, die mit einem Bauvolumen von einer halben Milliarde Mark den Vorwurf der Utopie noch leichter machte hielt man es eher für eine gigantische Luftblase. Partner, die finanziell eingestiegen wären, blieben aus.
So haben die Galeristen Helga und Hans-Jürgen Müller 1993 die Verwirklichung des Pilotprojektes MARIPOSA selbst in die Hand genommen. Denn seine Möglichkeiten liegen gerade darin, frei von allen Festlegungen zu sein. Das schöpferische Medium Kunst bestimmt MARIPOSA zu einer Stätte der Kreativität, und Kreativität ist nicht planbar. Kreative Prozesse entwickeln ihre eigene Logik, folgen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Festlegungen hindern sie an der Entfaltung. Das Unvorhersehbare entstehen zu lassen, ist ein Kennzeichen von Kreativität. So waren es letztlich die Idee und der Ort, die visionäre Kraft und Überzeugung seiner Gründer, die MARIPOSA ermöglicht haben. Aber auch und vor allem der Einsatz ihres Vermögens, all ihrer Fähigkeiten und ihrer Lebenszeit.
Kunst als Ort
Völlig neue Vorstellungen und Strategien zu entwickeln, das bisher noch nicht Denkbare erst zum Diskussionsgegenstand und dann zum Zukunftsentwurf werden zu lassen, das völlig Ungewohnte durch Bewußtseinsveränderung zum Selbstverständlichen zu machen: Das sind Aufgaben, denen sich unter normalen Bedingungen kaum jemand zu stellen wagt. Erleichternd wird dabei zweifellos die Befreiung von allen Alltagszwängen sein, sogar größtmögliche Distanz zu ihnen in einer anregenden Umgebung, die scheinbar aus Zeit und Raum entrückt ist, Ursprüngliches, Gegenwärtiges und Zukünftiges vereint.
MARIPOSA als der Ort, an dem solch neues Denken möglich werden kann, kann provozieren, indem er schon selbst Grundstrukturen des Verlangten verkörpert: einfach und doch kunstvoll, klar und doch erregend, gewachsen wirkend und doch als Produkt schöpferischer Prozesse erlebbar,
funktional und doch erlebnisbetont, ein Ort, der Muße und Arbeit nicht nur vereint, sondern zusammenführt zu neuer Wirksamkeit, zur Freisetzung neuer schöpferischer Potenz.
MARIPOSA hat ästhetisch (und vor allem in der geplanten weiteren Entwicklung auch ökologisch) Vorbildcharakter. Künftige Stadtarchitektur darf Tradition nicht auslassen, aber nicht mit postmodernem Gehabe. Was hier gegen die inhumanen Stadtstrukturen des 20. Jahrhunderts gesetzt wird, darf nicht für den Tag gebaut, muß auch in Jahrzehnten noch gültig sein. Integration, wie sie für die gemeinsame Arbeit auf MARIPOSA kennzeichnend sein soll, muß auch bei der Stadtplanung erkennbar werden durch das Zusammenwirken von Architekten und Künstlern, von Ökologen und Designern, von Bauphysikern und Innenarchitekten.
Diese Aufgabe ist schwierig genug, soll MARIPOSA doch nicht nur Anreger für neue Modelle künftiger städtischer Kultur sein, sondern auch vielfältige andere Funktionen erfüllen. Obwohl zur Zeit lediglich für maximal zwölf Gäste gedacht, soll MARIPOSA in der weiteren Ausbaustufe auch für Maler und Bildhauer, für Musiker und Schriftsteller, für Architekten und Designer Raum für längere Aufenthalte bieten. Die bereits bestehende Planung eines Gästehauses (für ca. 30 Personen), eines Konferenzzentrums und Museums umfaßt auch eine Bibliothek, einen großen Veranstaltungsraum für größere Tagungen, Theater- und Musik-Veranstaltungen. Entspannung und Spiel bieten bereits jetzt die wunderbaren Gärten und Anlagen auf MARIPOSA, die Gelegenheit bieten zu entspannender Muße und körperlicher Betätigung, die eine fruchtbare Kommunikation und das Entstehen von „Gemeinschaften“ begünstigen.
Die Aufsplitterung der Künste in streng getrennte Sparten und das Abdriften und auch Abdrängen der Künstler in gesellschaftliche Außenseiterrollen haben die Wirksamkeit von Kunst für die Allgemeinheit seit zweihundert Jahren stetig geringer werden lassen. Diese verhängnisvolle Entwicklung rückgängig zu machen, wurde immer wieder versucht, von den frühen Kunstvereinsgründungen bis hin zu den medienübergreifenden Experimenten. Eingebunden in die jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse kann das kaum gelingen. Das Scheitern des Bauhauses und später der Ulmer Hochschule für Gestaltung belegen das. Kunst muß sich dafür zunächst ihren eigenen Ort schaffen. Das abgelegene und weltweit doch zentrale Teneriffa, dort wiederum ein Gelände, das abseits touristischer Zentren liegt, bieten hierfür ideale Voraus-setzungen. Dort können die Künste sich unbeeinflußt wieder orientieren, können die Voraussetzungen finden für eine neue Wirksamkeit.
Ein elitärer Spielplatz?
Maßgeblichen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft, Kunst und Politik ein Ort der Begegnung, des Gesprächs und gemeinsamen Planens zu sein, hat dem Projekt MARIPOSA die Etikettierung „elitär“ eingetragen, zuweilen so abschätzig, daß es einem Verdammungsurteil gleichkommt. In einer Zeit, die vom Ruf „Wir sind das Volk!“ bewegt wird, mag das verständlich sein. Doch ging dem Aufstand der Völker nicht das Wirken Einzelner voraus, das die Volksbewegung erst entstehen ließ? Hat nicht auch MARIPOSA das Ziel, eine breite Bewegung zur Humanisierung unserer Welt in Gang zu setzen? Wer sich bemüht, weithin wirksame Impulse zu setzen, um etwas zu bewirken, der wird ob er will oder nicht zur Elite zählen. Eine Impuls-Station wie MARIPOSA ist demnach ohne Eliten gar nicht denkbar. Mit irgendwelchem elitären Gehabe hat das nichts zu tun. Nichts wäre auf MARIPOSA weniger brauchbar. Gegen eine Spielwiese elitärer Zirkel steht der Wille, die wenigen Minuten vor Zwölf auf der Katastrophenuhr noch zu nützen.
Ziele und Wege
MARIPOSA will einen Beitrag leisten zur Sicherung des Fortbestands menschlicher Zivilisation, also zur
- weltweiten Humanismusdiskussion gewaltfreien Konfliktlösung als Friedenssicherung,
- Verdrängung fundamentalistischer Ideologien durch humane Utopien,
- grundlegenden Veränderung der Bildung unserer Jugend
- Beseitigung des Hungers in der Welt durch Eindämmung des Bevölkerungswachstums und durch den unumgänglichen Nord-Süd-Ausgleich,
- Schonung natürlicher Ressourcen durch naturverträgliche Lebensweisen,
- Verdrängung des außer Rand und Band geratenen Strebens nach Gewinnmaximierung durch ein Streben nach Lebensqualitätsmaximierung und Sinnfindung,
- Beseitigung visueller Umweltverschmutzung durch Steigerung des allgemeinen ästhetischen Bewußtseins.
Den Gründern ist sehr wohl bewußt, daß solche Beiträge nur durch Überzeugungsarbeit zu leisten sind, Überzeugungsarbeit nicht etwa mit Hilfe der üblichen Werbekampagnen, sondern beispielsweise mit phantasievoller Pädagogik, die sich auf alle Künste stützt. Der erweiterte Kunstbegriff eines Joseph Beuys kann hier zum Tragen kommen. Er schloß aufklärerische Pädagogik stets ein. Erziehungsprozesse sind notwendig, da bisher alle Alarmzeichen noch kein Umdenken auf breiter Front bewirken konnten. Die Befürchtungen, Einschnitte in die persönliche Lebensführung hinnehmen zu müssen, haben gegen alle Vernunft die Oberhand behalten. Zu durchbrechen ist das allein mit der allmählichen Ablösung der bisher gültigen Maßstäbe dafür, was als erstrebenswert zu gelten hat, durch übergeordnete Ziele.
Hätten die Gründer von MARIPOSA lediglich Postulate produziert, dann hätte das ganze Vorhaben seinen Sinn verfehlt. Die Postulate sind bekannt. Wenn MARIPOSA etwas bewirken will, muß es mit Hilfe eines erweiterten Kunstbegriffs zu einer Art „Akademie auf Zeit“ werden, wo mit großer Ausstrahlungskraft ein neuer Humanismus formuliert, vorgelebt und über zahlreiche Multiplikatoren verbreitet wird.
Bewußtseinsveränderung auf breiter Basis ist ein langfristiger Prozeß. Auch MARIPOSA wird hier kurzfristig keine Wunder vollbringen können. Wenn wirkliche Breitenwirkung erzielt werden soll, ist es nicht damit getan, sich pädagogischer Mittel zu bedienen, auch die Pädagogik selbst muß beeinflußt und verändert werden. So wie MARIPOSA selbst auf dem Prinzip des Schöpferischen aufbaut, muß es Ziel einer solchen Pädagogik sein, das Lernen als kreativen Prozeß zu begreifen, der über vom Lernenden selbst gewonnene Einsichten nicht zum funktionierenden Kon-sumenten hinführt, sondern zum seiner selbst sicheren und seiner Verantwortung für die Schöpfung bewußten Weltbürger.
Auch ein noch so agiles MARIPOSA vermag das alleine nicht zu schaffen. Aber es stellt den Erfahrungs-Raum zur Verfügung, von dem aus Anstöße gegeben werden können, es kann Vorbild sein und dadurch so überzeugend wirken, daß die Besucher unwillkürlich zu Multiplikatoren der Ideen werden und Menschen, die an den Schaltstellen unserer Gesellschaft wirken, neue Impulse für verantwortungsvolles Handeln bekommen.
Der Name ATLANTIS sollte schon Omen sein. Auch Platon hat das sagenhafte Atlantis bereits für seine ethischen und politischen Ziele eingesetzt.
Der Name MARIPOSA auch er ist Omen: Symbol der Schönheit, der Transformation und potentieller Auslöser großer Auswirkungen aufgrund kleiner Impulse.
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